Das Sanierungsmobil zu Gast in Uhldingen-Mühlhofen

Von langer Hand wurde es vorbereitet – am letzten Donnerstag war es endlich soweit: In Kooperation mit der Initiative Zukunft Altbau war das Sanierungsmobil Baden-Württemberg zu Gast in Uhldingen-Mühlhofen.

Sanierung zum Anfassen und Ausprobieren

Bei sonnigem Wetter konnten sich die Besucher auf dem Marktplatz in Oberuhldingen einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten zur energetischen Sanierung ihrer Immobilie verschaffen, Modelle ausprobieren und Materialien anfassen. Eine Energieberaterin der Energieagentur Oberschwaben gab den Interessierten wertvolle Tipps rund um das Thema Bestandssanierung.

Sanierung schont den Geldbeutel

Eine energetische Sanierung ist in der Regel der erste Schritt im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans und kann den Wärmebedarf einer Immobilie und damit die Kosten deutlich senken. Auf Basis der reduzierten Heizlast kann man dann später eine moderne, kleinere und kostengünstigere Heizungsanlage eingebaut werden.

Altbauten haben ein besonders hohes Potential

Die CO2-Bilanz von Uhldingen-Mühlhofen zeigt, dass die Wärmeerzeugung für Privathaushalte der größte CO2-Erzeuger ist. Über 1.000 Wohngebäude in unserer Gemeinde sind älter als 45 Jahre und haben einen durchschnittlichen Wärmebedarf von rund 150 kWh/m²/a. Für Neubauten liegt er dagegen bei weniger als einem Viertel, allein aufgrund besserer Dämmung – und unabhängig vom verwendeten Heizungssystem! Eine moderne Wärmepumpe würde den Energiebedarf nochmals um etwa ein Viertel reduzieren können. Die vollständige energetische Sanierung des Wohngebäudebestandes ist damit ein zentrales Thema für die Energiewende in Uhldingen-Mühlhofen.

Das Thema bleibt im Fokus Das Sanierungsmobil war Teil einer Veranstaltungsreihe, bei der im Februar dieses Jahres im Rahmen eines Wärmebildspaziergangs die Untersuchung von Immobilien mit einer Wärmebildkamera angeboten worden war. Im Nachgang wird jetzt interessierten Bürgern eine kostenlose persönliche Energieberatung angeboten. Wer sich dafür interessiert, kann sich an den Arbeitskreis Energie und Umwelt wenden. 

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